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Absolventen


Sarah Jane de Rijk, Assistant-Human Resources

Du bist eine unserer drei Ladies in der Personalabteilung. Seit wann bist Du bei MODUS Consult und was hat Dich hergeführt?

Vor 4 Jahren habe ich von einer Bekannten erfahren, dass MODUS Consult eine Verstärkung in der Personalabteilung sucht. Beworben habe ich mich zwar ohne fachliches Know-how, wurde aber trotzdem zum Gespräch eingeladen. Glück für mich, dass ich dort die Chance hatte mit meiner Persönlichkeit zu punkten.

Wie hast Du Deine Einarbeitungszeit bei MODUS Consult erlebt?

Da es meine Position zuvor noch nicht gegeben hat und ich neue Aufgaben übernommen habe, war es sehr spannend. Ich konnte in Abstimmung mit meinem damaligen Vorgesetzten und meinem Team diese Stelle neu aufbauen und inhaltlich füllen. Meine Kolleginnen waren immer bereit, meine Fragen zu beantworten und haben mich so gut wie möglich unterstützt.

In Deiner Berufsbezeichnung steht „Assistant-Human Resources“. Was sind Deine Aufgaben und Deine Verantwortungen?

Meine Aufgabengebiete liegen im Bereich des Recruitings, also der Suche nach neuen Mitarbeitern für unsere Fachbereiche. Verantwortlich bin ich für das Active Sourcing und Guerilla Recruiting, was bedeutet, dass ich über Social Media-Plattformen aktiv auf passende Kandidaten zugehe und Ihnen MODUS Consult als Arbeitgeber vorstelle. Außerdem darf ich mir kreative und untypische Vorgehensweisen ausdenken und erarbeiten, um unsere Zielgruppen auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen. Im Grunde also das gleiche wie Guerilla Marketing, nur um dann keine Kunden, sondern Bewerber zu umwerben.  

Benötigt man hierfür spezielle Kenntnisse?

Da ich selbst Quereinsteigerin bin und diese Stelle ganz neu erschaffen wurde, haben wir uns an das Thema Active Sourcing langsam rangetastet, sozusagen Learning-by-doing. Es gab ein paar Webinare, wie man bestimmte Social Media-Plattformen nutzen kann. Außerdem habe ich ein Seminar besucht, um zu lernen, wie und womit ich Kandidaten von MODUS Consult als Arbeitgeber überzeugen kann. Wichtig ist aber, immer wieder im Austausch mit den Fachbereichen auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, zu wissen wo die Trends hingehen und wo man interessante Kandidaten finden kann, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. 

Du bist also häufig im Kontakt mit fremden Menschen, die Du darauf ansprichst, ob sie an einem Wechsel zur MODUS Consult AG interessiert sind. Da benötigst Du sicherlich viel Fingerspitzengefühl. Was überzeugt Dich, diese Arbeit zu tun?

Fingerspitzengefühl ist eine von mehreren Eigenschaften, die man hier mitbringen sollte. Ehrlichkeit, Offenheit, Ausdauer und Interesse sind ebenfalls wichtige Fassetten, die mir in diesem Job Freude bringen. Sobald die Menschen merken, dass ich wirklich an ihnen als Person interessiert bin und ich mich mit ihnen auseinandersetzen möchte, reagieren sie positiv. Eine positive Reaktion bedeutet aber nicht immer gleich eine Einstellungsbereitschaft. Ich möchte immer zeigen, dass wir auch an das Beste für die Kandidaten denken. Die Personen erleben sich nicht als eine von vielen auf einer Liste, sondern sie können erkennen, was MODUS Consult ausmacht. Wir sind menschlich und das leben wir. Natürlich möchten wir keine Zusammenarbeit erzwingen. Vielleicht passt ein Jobwechsel aktuell noch nicht in das Leben des Kandidaten. Zum Beispiel, weil derjenige aktuell zufrieden ist, das private Lebensmodell keinen Arbeitgeber- oder Ortswechsel ermöglicht oder der Wechsel vom Arbeitsort zum Wohnort eine zu große Distanz mit sich bringen würde. Das bedeutet nicht, dass es ewig so bleiben muss. Wir investieren mit dieser Arbeit auch in die Zukunft und sind nicht nur auf das Hier und Jetzt fixiert. Die Menschen können sich gerne bei uns melden, wenn sie sich beruflich zu uns verändern möchten, dann schauen wir was wir machen können.
Meine Motivation ist, dass ich einen Teil dazu beitragen möchte und auch kann, MODUS Consult zu einem noch besseren Arbeitgeber zu machen als er eh schon ist. Und ich kann Menschen mit MODUS Consult verbinden und sie darin unterstützen, ein zufriedenes Berufsleben zu führen, das ist großartig.

Du hast mit allen Berufsgruppen zu tun, die bei MODUS Consult vertreten sind. Von Entwicklern über Vertrieblern, Projektleitern und Beratern ist alles dabei. Unter uns: Gibt es tatsächlich einen Menschenschlag, wie z.B. „die typischen Entwickler“, die man irgendwie ganz individuell ansprechen muss?

Ja und nein. Natürlich geht es oft in die gleiche Richtung und die verschiedenen Berufsgruppen haben jeweils gewisse individuelle Eigenschaften, die sie auch für den jeweiligen Beruf benötigen. Für Fachleute im Vertrieb ist es zum Beispiel wichtig, dass sie gern im Kontakt mit anderen Menschen sind und kommunikative und rhetorische Stärken haben. Genauso gibt es aber auch Entwickler, die sich gerne viel Austauschen, was je nach Einsatz im Fachbereich auch relevant ist, wie in der Abstimmung mit Kollegen und Kunden. Allerdings sind es trotzdem immer einzelne Charaktere, die in den Teams aufeinander abgestimmt sein sollten, damit die Kolleginnen und Kollegen fachlich und auch persönlich gut zusammenarbeiten können. Für mich ist es immer das Wichtigste, dass ich den einzelnen Menschen erreiche und auch seine Motivation und seine Interessen verstehe. Fazit: Ich spreche jede Persönlichkeit individuell an.

Wenn Du in Bezug auf MODUS Consult einen Wunsch frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?

Mein Wunsch ist, dass wir alle zusammen weiterhin daran arbeiten, mit dem großen Erfolg und dem starken Wachstum des Unternehmens unseren Charme, unsere Werte und die Menschlichkeit zu behalten und wachsen zu lassen. 

Petra Borchers, Vom Trainee zum Consultant – Sales

Seit dem Sommer 2013 arbeite ich nun im Team der MODUS Consult AG und blicke inzwischen auf eine spannende Zeit zurück.

Denn ich startete „damals“ als Trainee im Vertriebs-Team von MODUS Consult, hatte dann die Möglichkeit, meine Fähigkeiten als Junior Consultant – Sales weiter auszubauen und bin heute als Consultant – Sales unterwegs.

Die Entscheidung für MODUS Consult ist mir damals nicht leichtgefallen, weil ich selbst aus Münster komme und dies schon einen enormen Fahraufwand nach Gütersloh darstellt. Doch ich habe die Entscheidung nie bereut. Denn man hat mir immer eine Perspektive geboten! Und das war auch der entscheidende Punkt für MODUS Consult. 

Ich habe stets ein spannendes Aufgabenfeld, angepasst an meinen Fähigkeiten und Kenntnissen.  Dies bedeutete zunächst, dass ich im Traineeprogramm erstmal das gesamte Unternehmen kennenlernen durfte, um mir überhaupt einen Überblick über alle Bereiche zu verschaffen. Ich bekam dabei von Anfang an Aufgaben zugesprochen und begleitete meine Kollegen direkt zu ersten Kundenterminen. Eine sehr spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken und Begegnungen, sowohl in einem tollen Team von MODUS Consult als auch bei den unterschiedlichsten Kunden.

Nach und nach übernahm ich schließlich eigene Termine bei unseren Bestandskunden und bekam somit immer mehr Eigenverantwortung und Ziele. Meine Präsenz nach Außen wurde auf Veranstaltungen, Messeauftritten und Fachkongressen, die wir stets besuchen, gesteigert. Und ich machte erste Schritte in den Neukundenbereich, denn gerade dieser Bereich reizt mich sehr. Die unterschiedlichsten Unternehmen kennenzulernen, mit den verschiedensten Mitarbeitern und Herausforderungen zu agieren – eine der spannendsten Aufgaben meines Jobs!

Heute, als Consultant – Sales, habe ich die Verantwortung über eigene Vertriebsfälle und bin nicht mehr täglich im Büro. Umso größer ist aber stets die Freude, ins Büro zu fahren, um die Kollegen wiederzusehen und um sich auszutauschen. 


Forian Splett, Junior Professional – Development

Florian, Du bist ja “ziemlich neu” hier bei MODUS Consult. Wie war der Bewerbungs- und Einstellungsprozess bei für Dich? 

Als erstes ist mir aufgefallen, dass wir das Vorstellungsgespräch mit vier Personen geführt haben. Seitens MODUS Consult waren Frau Langenbeck, Herr Purk und Herr Matthes dabei. Ich hatte bis dahin nur Bewerbungsgespräche unter vier Augen. 

Das Gespräch selbst lief sehr flüssig ab. Es war weniger ein Frage-Antwort-Gespräch als eine Unterhaltung. Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich für eine Stelle als Full-Stack .NET-Entwickler nicht qualifiziert war, aber mir wurde die Option für eine andere Stelle geboten. Ich bin zwar die Arbeit als .NET-Entwickler gewohnt, aber offen für neue Themen. So kamen wir dann zu Microsoft Dynamics NAV, wovon ich bis dato tatsächlich nie gehört hatte.

Es wurde ein weiterer Termin beschlossen und ich habe die Aufgabe erhalten, ein neues Feature von NAV 2016 zu präsentieren. Aufgaben wie diese hatte ich bereits schon mal umgesetzt und finde sie persönlich auch sehr sinnvoll, um jemanden besser einschätzen zu können.

Der zweite Termin und die Präsentation liefen einwandfrei und ich habe innerhalb kürzester Zeit meine Vertragsunterlagen und die Termine der ersten Schulungen erhalten. Alles wurde sehr kurzfristig erledigt, damit ich direkt im Dezember starten konnte und so keine Lücke in meinem Lebenslauf habe.

Was war die schwierigste Frage im Bewerbungsgespräch?

Wie bereits erwähnt liefen die Bewerbungsgespräche mehr wie Unterhaltungen ab. Dementsprechend kamen auch keine wirklich schwer wirkenden Fragen auf. Zumindest erinnere ich mich an keine. Es wurden auch fast keine der typischen Standardfragen wie „Wo sehen Sie sich in drei Jahren“ gestellt, was ich sehr angenehm fand.

Warum hast Du Dich für MODUS Consult als Arbeitgeber entschieden?

Die Leute, mit denen ich die Bewerbungsgespräche geführt habe, waren mir sympathisch, die Arbeitsbedingungen wirkten gut, meine Forderungen wurden ohne Einwand akzeptiert und die MODUS Consult AG war mit Abstand am schnellsten mit ihren Antworten auf meine Bewerbung. Von manch anderen Firmen habe ich bis heute nicht einmal eine Eingangsbestätigung der Bewerbung erhalten.

Ein Start an einem neuen Arbeitsplatz ist ja nicht ganz einfach. Wie hast Du den Beginn hier erlebt? 

Dadurch, dass wir im selben Büro sind und er auch bei den Bewerbungsgesprächen dabei war, ist Andre Matthes mein Haupt-Ansprechpartner, wenn es Fragen gibt. Das vereinfacht den Einstieg ungemein.

In der Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter am ersten Tag habe ich einen Arbeitslaptop und Zubehör für den Büroplatz bekommen. Die Kartons wurden mir hingestellt und ich durfte bzw. musste alles selbst auspacken und anschließen, was natürlich kein Problem war. 

Innerhalb der vier Wochen, die ich nun bei MODUS Consult bin, hat sich noch nicht wirklich viel geändert. Es ist aktuell mehr eine Ausbildung für mich als eine Arbeit und ich erhalte einen guten Rahmen, um mir das neue Wissen anzueignen. Ich habe viel Zeit auf Schulungen verbracht und dann demonstriert, wie mein Wissensstand danach aussieht. Außerhalb dieser Präsentationen habe ich versucht, mir in Eigenarbeit Wissen zu NAV anzueignen. Weil ich noch keine direkten Aufgaben habe, bleibt mir die Zeit, hier und da bei Themen, die ich mitbekommen habe, ein wenig zu helfen. Ich hoffe, dass sich das demnächst ändert und ich auch echte Aufgaben bearbeiten kann. 

Stelle Dir vor, Du kannst Dir Deine Karriere zurechtbasteln. Wie soll sie aussehen?

Ich muss zugeben, dass ich mir nie fest plane, wohin meine Karriere verlaufen soll, weil ich nicht abschätzen kann, welche Positionen ich für mich selbst als sinnvoll sehe. Ich werde einfach schauen, welche Möglichkeiten sich in der Zukunft anbieten und mich dann entscheiden. Mir ist nur wichtig, dass die Arbeit abwechslungsreich bleibt.

Würdest Du MODUS Consult Deinem besten Freund empfehlen?

Nach gerade mal einem Monat hier, in dem ich nicht wirklich gearbeitet habe, ist es wohl noch zu früh zum Weiterempfehlen. Sobald ich den echten Alltag hier kennen gelernt habe vielleicht. Der erste Eindruck ist aber auf jeden Fall bisher positiv.